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Ausstellungen

29/04/2017 - 31/12/2017

Moselle-Saar – die Kohle als Beginn Europas?

Am 29. April eröffnet das Musée Les Mineurs Wendel in Petite-Rosselle die um zahlreiche Aspekte und Exponate erweiterte Sonderausstellung „Moselle-Saar - die Kohle als Beginn Europas?“, die sich mit der wechselhaften Geschichte des Saarlandes und der Region Moselle sowie mit der besonderen Rolle der Kohle in den deutsch-französischen Beziehungen beschäftigt. Die zweisprachige Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Landeskunde im Saarland konzipiert und richtet sich unter anderem auch an Schulklassen aus dem deutsch-französischen Grenzraum. Im Zuge der Ausstellungserweiterung sind vielfältige Objekte, darunter wertvolle Einzelstücke, in die Schau integriert worden. Neu sind außerdem großformatige Collagen mit Fotos zur deutsch-französischen Bergbaugeschichte und zur Gegenwart und Zukunft der Region.

 

 Das Saarland und die Region Moselle haben mehrere Jahrhunderte lang dieselben Kohlevorkommen abgebaut, die sich unter diesen beiden Territorien befanden. Doch bevor die Kohle ein verbindendes Element wurde, das am Ursprung der 1952 gegründeten Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl stand, stellte sie zunächst ein geopolitisches Streitobjekt dar, um das auch bei den Kriegen gekämpft wurde, die Europa zwischen dem Ende des 18. und der Mitte des 20. Jahrhunderts erschütterten.

 Die Ausstellung „Moselle-Saar - die Kohle als Beginn Europas?“, die im Mai 2015 erstmals als Sonderausstellung eröffnet wurde, zeichnet die verschiedenen territorialen Angliederungen des Saarlandes und der Region Moselle und den Abbau der saarländisch-lothringischen Kohle zwischen dem Ende des 18. und der Mitte des 20. Jahrhunderts nach. Sie zeigt, dass die saarländisch-lothringische Kohle die Konflikte zwischen den Ländern mitbestimmte, aber auch den Austausch von technischem Wissen zwischen Frankreich und Deutschland sowie die Beziehungen zwischen Handwerk, Kultur, Institutionen beider Länder beförderte. Auch die sozialen und sprachlichen Beziehungen hat die Kohle beeinflusst und so auf ihre Weise zur Entstehung einer gemeinsamen Geschichte beigetragen. Die Ausstellung stellt außerdem dar, wie die wechselvolle Geschichte das Leben der Bergleute und ihrer Familien geprägt hat.

 Ab dem 29. April ist die Ausstellung nun in einer erweiterten Form im Musée Les Mineurs Wendel zu sehen. Die Erweiterung der Ausstellung wurde von Laetitia Gigault, Musée Les Mineurs Wendel, in Zusammenarbeit mit dem saarländischen Bergbau- und Industriekulturexperten Delf Slotta, Direktor des Instituts für Landeskunde im Saarland (IfLiS), konzipiert. Mit IfLiS hat das Museum bereits mehrere erfolgreiche Kooperationsprojekte umgesetzt, so z.B. verschiedene Fotoworkshops und Fotoausstellungen zum Thema Bergbau.

Ergänzt wurden zahlreiche Objekte aus dem Leben der Bergarbeiterfamilien, darunter wertvolle Einzelstücke, die Delf Slotta der Ausstellung zur Verfügung gestellt hat. Zu sehen sind unter anderem Grubenlampen aus den verschiedenen Epochen des Bergbaus, prunkvolle Bergmannsgläser, Barbara-Statuen sowie originelle Alltagsgegenstände wie etwa Spielzeug oder Schallplatten.

 Die neu eröffnete Ausstellung schlägt mit großformatigen Fotocollagen den Bogen von der Geschichte zur Gegenwart: Fotos aus der Moselle und dem Saarland zeigen in vielen Facetten die Geschichte des Bergbaus in der Region – wären sie nicht unterschiedlich farbig markiert, wüsste man oft nicht, welches Foto aus Frankreich stammt und welches aus Deutschland. So zeigen diese Bilder einmal mehr die Gemeinsamkeiten der Bergbaugeschichte in Moselle-Saar. Die zweite Collage zeigt Gegenwart und Zukunft der grenzüberschreitenden Region Moselle-Saar in Fotos aus dem Hier und Jetzt.

 

Praktische Informationen

 Das Eintrittsticket zur Dauerausstellung des Musée Les Mineurs Wendel berechtigt ohne Aufpreis zum Besuch der Ausstellung „Moselle-Saar - die Kohle als Beginn Europas?".

 


Vergangene Ausstellungen

12/05/2017 - 25/08/2017

Ausstellung „Mutwege“

Ab 12. Mai zeigt das Musée Les Mineurs Wendel in Petite-Rosselle die  Sonderausstellung „Mutwege / Le sens du courage“, die sich mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus in den 1930er Jahren in der Grenzregion beschäftigt. Die Ausstellung, die in deutscher Sprache bereits vor einigen Jahren in der Stiftung Demokratie Saarland (SDS) in Saarbrücken gezeigt wurde, wurde ins Französische übersetzt und ist nun von 12. Mai bis 25. August 2017 im Musée Les Mineurs Wendel zu sehen.

 

Ab dem 13. Mai zeigt das Musée Les Mineurs Wendel in Zusammenarbeit mit der Stiftung Demokratie Saarland die Ausstellung „Mutwege“. Die Schau, die auf Deutsch  bereits  vor einigen Jahren in den Räumen der SDS in Saarbrücken zu sehen war, wurde nun für das französische Publikum übersetzt und neu produziert. Literarische Grundlage des Mutwege-Projekts und der Ausstellung ist das Buch „Widerstand an der Grenze – Des deux côtés d'une frontière“ von Dr. Luitwin Bies. Das Mutwege-Konzept wurde im Sinne des im Mai 2009 verstorbenen Autors mit Hilfe seiner Familie, engen Vertrauten sowie Teilnehmenden des Zentrums für Bildung und Beruf Saar gGmbH in Burbach (ZBB Saar) realisiert. In den Jahren 2009 bis 2012 wurde im Rahmen des bundesweiten „Xenos“-Programms für Integration und Vielfalt das Projekt „Mutwege“ durch das ZBB Saar durchgeführt.

 Ziel war es, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Gefahren von Faschismus und Rechtsextremismus zu verdeutlichen. Dies sollte vor allem durch die Aufarbeitung und Dokumentation geheimer Wege erreicht werden, die mutige Menschen auf beiden Seiten der deutsch-französischen Grenze im Widerstand gegen das NS-Regime gegangen sind. Ergebnis des Mutwege-Projektes ist insbesondere diese Ausstellung, die nun erstmals in Frankreich zu sehen ist. Sie verdeutlicht ein Kapitel grenzüberschreitender Regionalgeschichte, in dem sie mutige Grenzgänger während der NS­Zeit porträtiert.

In seinem Vorwort zum Buch „Widerstand an der Grenze – Des deux côtés d'une frontière“ schreibt Reinhard Klimmt: „Luitwin Bies zeigt an Beispielen die Arbeit der Widerstandsgruppen in der Grenzregion, rekonstruiert an Gerichts- und Polizeiakten, aus privaten Quellen und aus der Literatur das Schicksal einzelner Personen und das der Gemeinschaften, denen sie angehörten. Es ist - wie an vielen anderen Orten auch - ein Bericht über Verfolgte und ihre Verfolger, über Mut und Feigheit, über Solidarität und Verrat.“

 Im Rahmen ihrer Kooperation verfolgen Parc Explor Wendel und Stiftung Demokratie Saarland gemeinsame Projekte aus den Bereichen Bildung, Zeitgeschichte und Kultur. Beide Institutionen zeigen wechselseitig Ausstellungen des Partners mit Bezug zur Grenzregion und erschließen diese für ein Publikum jenseits der Ländergrenzen.

 Die aktuelle Ausstellung „Mutwege / Le sens du courage“ kann von interessierten Institutionen sowohl in der deutschen als auch in der französischen Version entliehen und gezeigt werden.

 

Hintergrundinformationen

 

Zum Autor Dr. Luitwin Bies

(geb. 1930, gest. 2009), Historiker, Dr. phil.

Veröffentlichungen zur KPD-Geschichte an der Saar, zu antifaschistischem Widerstand und Verfolgung durch Gestapo und NS-Justiz, biographische Skizzen saarländischer Persönlichkeiten der Arbeiter- und Widerstandsbewegung, Arbeiten zur Völklinger Stadtgeschichte.

 

Zur Stiftung Demokratie Saarland

Die Stiftung Demokratie Saarland ist eine Einrichtung der politischen Erwachsenenbildung und organisiert Vorträge, Seminare, Ausstellungen und Exkursionen zu politisch-gesellschaftlichen und historischen Themen. Außerdem möchte sie mit ihren Wanderausstellungen zur Verbreitung demokratischer Ideen beitragen und das staatliche und gesellschaftliche Engagement der Bürger fördern.

 

Praktische Informationen

 Die Sonderausstellung „Mutwege" ist im Musée Les Mineurs Wendel von 12. Mai bis 25. August 2017 zu sehen, der Besuch ist kostenlos.

 

 

15/03/2017 - 01/05/2017

Ausstellung zum Grubenunglück im Schacht Vuillemin am Mittwoch, den 15. März 1907

Das Musée Les Mineurs Wendel veranstaltet am Mittwoch, den 15. März, in Zusammenarbeit mit dem Zentrum der Industrie- und Technikarchive der Moselle, eine Ausstellung „Das Grubenunglück im Schacht Vuillemin, 15. März 1907“, die bis zum 1. Mai 2017 im Musée Les Mineurs Wendel zu sehen ist.


Die Katastrophe ereignete sich am 15. März 1907 gegen 22 Uhr, in über 400m Tiefe unter der Erde. Ausgelöst durch eine Schlagwetterexplosion, tötete sie 84 Bergleute aus der Moselle und dem Gebiet des heutigen Saarland. Sie blieb das schwerste Grubenunglück in der Geschichte des lothringischen Kohlebeckens.

 Anhand von Fotografien, Postkarten, Zeitungsartikeln, Plänen und Registereinträgen aus der damaligen Zeit stellt die Ausstellung den Ablauf der Katastrophe sowie ihre menschlichen und technischen Folgen dar. Außerdem beschreibt sie die damalige Situation des Schachts und des lothringischen Kohelbeckens.

 

Praktische Informationen

 Die Ausstellung ist zweisprachig (deutsch-französisch) und kann kostenlos besucht werden. Sie ist im Musée Les Mineurs Wendel von 15. März bis 1. Mai 2017 zu sehen.

 

Um der Katastrophe von Vuillemin vor 110 Jahren zu gedenken, findet im Musée Les Mineurs Wendel am 15. März 2017 ein spezieller Gedenktag statt.

 

Das Programm des Gedenktags:

-         14.30 Uhr: Zweisprachige deutsch-französische Konferenz zum Ablauf des Ereignisses, dem historisch-sozialen Kontext und zur Sicherheit in den Kohlegruben zu Beginn des 20. Jahrhunderts

  • Laurent Commaille: Der historische, soziale und industrielle Kontext im lothringischen Kohlebecken
  • Alain Schmidt: Darstellung der Katastrophe
  • Roger Cosquer: Von Courrières bis Vuillemin…

-         16.10 Uhr: Prozession zum Schacht Vuillemin und Kranzniederlegung vor der Stele, die zum Gedenken an die Opfer der Katastrophe errichtet wurde

-         17 Uhr: Eröffnung der Ausstellung im Musée Les Mineurs Wendel

03/02/2017 - 09/03/2017

Fotoausstellung „Das ehemalige lothringische Steinkohlenrevier“

Ab Freitag, den 3. Februar 2017, zeigen das Institut für Landeskunde im Saarland, die Evangelische Akademie im Saarland und der Parc Explor Wendel in Petite-Rosselle die neue Sonderausstellung „Das ehemalige lothringische Steinkohlenrevier - fotografische Entdeckungen und Überraschungen“. Die Ausstellung zeigt 44 Fotografien, die 2016 während eines Fotoworkshops im Parc Explor Wendel und weiteren ehemaligen Kohlestandorten zwischen Stiring-Wendel, Creutzwald und Folschviller entstanden sind. Workshop und Ausstellung entstanden im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit des Instituts für Landeskunde im Saarland, der Evangelischen Akademie im Saarland und des Parc Explor Wendel.

 Die Fotoausstellung „Das ehemalige lothringische Steinkohlenrevier - fotografische Entdeckungen und Überraschungen“, die von 3. Februar bis 9. März 2017 im Musée Les Mineurs Wendel zu sehen ist, zeigt 44 ausgewählte Werke von 22 Fotografinnen und Fotografen aus dem ganzen Saarland. Diese überraschen mit ungewöhnlichen Perspektiven auf das ehemalige lothringische Steinkohlenrevier zwischen Stiring-Wendel, Creutzwald und Folschviller und zeigen eine große Vielfalt von Motiven aus der Welt des Kohlebergbaus. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

 

 

 

 

Fotoworkshop zum Steinkohlenbergbau in Ostlothringen

Die in der Ausstellung gezeigten Fotografien sind Ergebnisse eines Fotoworkshops, den die Evangelische Akademie im Saarland, das Institut für Landeskunde im Saarland und der Parc Explor Wendel 2016 gemeinsam veranstalteten. Der Workshop mit dem Titel „Historischer Bergbau und industriekulturelle Vielfalt im ostlothringischen Kohlenrevier - auf fotografischer Motivsuche im Industrieraum zwischen Stiring-Wendel, Creutzwald und Folschviller“ fand unter Leitung von Dipl.-Geograf Delf Slotta, Regierungs-Direktor im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr und Direktor des Instituts für Landeskunde im Saarland, und Hans-H. Bendzulla, Studienleiter der Evangelischen Akademie im Saarland, statt.

 Eine ganztägige Exkursion im August 2016 zeigte den Workshop-Teilnehmern die Wald- und Industrielandschaft des französischen Warndts, in der die Spuren des Bergbaus noch allgegenwärtig sind. Anschließend bestand die Aufgabe darin, den historischen Steinkohlenbergbau in Ostlothringen individuell fotografisch zu erfassen. Ergebnisse dieser Spurensuche zeigt nun die Fotoausstellung im Musée Les Mineurs Wendel.

 

Die Fotografen in alphabetischer Reihenfolge:

Axel Becker

Edwin Biehl

Wolfgang Bier

Vera Birk

Hans Demmer

Hans-Jürgen Diener

Jörg Glawe

Gisbert Groh

Sabine Hafner

Markus Horbach

Klaus Kilian

Arthur Kowalski

Daniel Krüger

Hans Peter Mathey

Leo Müller

Uwe Quast

Udo Riplinger

Renate Schloenbach

Guido Sonntag

Hans-Jürgen Spies

Doris Trenz

Fred Wischnewski

 

Praktische Informationen

 Der Besuch der Ausstellung „Das ehemalige lothringische Steinkohlenrevier - fotografische Entdeckungen und Überraschungen“ ist kostenlos.

 

02/05/2015 - 31/12/2016

SAAR-MOSELLE DIE KOHLE ALS BEGINN EUROPAS ?

Das Saarland und die Region Moselle haben mehrere Jahrhunderte lang dieselben Kohlevorkommen abgebaut, die sich unter diesen beiden Territorien erstrecken. Doch bevor die Kohle ein verbindendes Element wurde, das am Ursprung der 1952 gegründeten Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (Montanunion) stand, stellte die Kohle zunächst ein geopolitisches Streitobjekt dar, um das auch bei den Kriegen gekämpft wurde, die Europa zwischen dem Ende des 18. und der Mitte des 20. Jahrhunderts erschütterten.

Die Ausstellung zeichnet die verschiedenen territorialen Angliederungen des Saarlands und der Moselle und den Abbau der saarländisch-lothringischen Kohle zwischen dem Ende des 18. und der Mitte des 20. Jahrhunderts nach: Zwischen 1801 und 1815 war das Saarland ein französisches Departement, und seine Kohleflöze wurden von Frankreich abgebaut. Zwischen 1871 und 1918 waren die Moselle und ihre Kohlevorkommen durch Deutschland annektiert.

Die Ausstellung zeigt, dass die saarländisch-lothringische Kohle ein industrielles Streitobjekt war, das die Konflikte einerseits mitbestimmte, andererseits aber auch den Austausch von technischem Wissen zwischen Frankreich und Deutschland sowie die Beziehungen zwischen Handwerk, Kultur und Institutionen beider Länder beförderte.

 

Napoleon und die lothringische Kohle 1792-1815

Ab 1792 ist das Gebiet der Saar von den Revolutionären Streitkräften besetzt und wird 1801 ein französisches Department.

Frankreich nutzt diesen Anschluss, um die Ausbeutung der Kohlevorkommen, die dort seit dem XV. Jahrhundert abgebaut werden, zu untersuchen und neu zu organisieren. Daraus entstand schließlich der „Atlas der Konzessionen der Gebiete der Kohleregion“.

1815, nach der Niederlage der französischen Armee, fällt die Saar zum Teil an Preußen, zum Teil an Bayern.

Annektierung von Elsass-Mosel durch Preußen 1871-1918

Nach der Niederlage Frankreichs gegen Preußen werden das Elsass und die Moselle 1871 an das Deutsche Reich abgegeben.  Nach dem Versailler Vertrag von 1919 wird das Gebiet wieder an Frankreich zurückgegeben. Im Zeitraum 1871-1919 setzt sich die Entwicklung der Kohleförderung, die 1856 in Moselle begonnen hat, in industriellem Ausmaß fort.

Die Kohlegruben in Moselle bleiben trotz der Annektierung das Eigentum der Privatfirmen mit deutschem, belgischem und französischem Kapital. Die Gruben, die sich vom Sektor von Forbach im östlichen Teil des Kohlebeckens, von Freyming in seinem Zentrum bis Creutzwald und Faulquemont im Westen befinden, entwickeln sich weiter, bis sie 1913 eine Jahresproduktion von 3,8 Millionen Tonnen erreichen.

„Das Gebiet der Saar-Region“ 1919-1935

1919 teilt der Versailler Vertrag Frankreich die Ausbeutung der saarländischen Kohlegruben als Entschädigung für die von Deutschland verursachten Kriegsschäden zu.  Das Gebiet der Saar- Region ist geboren. Frankreich wird Eigentümer der kompletten Steinkohlevorkommen, die von den Staatlichen Französischen Gruben an der Saar abgebaut werden.

 Nach dem Ablauf einer Frist von 15 Jahren sind die Saarländer, wie im Versailler Vertrag vorgesehen aufgerufen, während der Volksabstimmung vom 13. Januar 1935 abzustimmen, an welches Land sie angebunden sein möchten.  Trotz der Machtübernahme durch Hitler 1933 sind 90% für einen Anschluss an Deutschland.

Die Verwaltung der Saargruben und die Errichtung eines saarländischen Staates, das „Saarland“ 1945-1955

Nach 1945 und der Niederlage Deutschlands ist die Saar wirtschaftlich vom deutschen Gebiet losgelöst. Nach der Verfassung von 1947 bekommt sie einen internationalen Status und wird zugleich in die französische Wirtschaftsentwicklung integriert. Die Saarländer haben ihre eigene Nationalität und Währung, den saarländischen Franc. Die Verwaltung der Saarkohlegruben (Régie des Mines de la Sarre) wurde eingerichtet, um die Ausbeutung der saarländischen Kohlegruben durch Frankreich voranzutreiben.

1955 lehnten die Saarländer per Referendum mit einem „Nein“  zu 67,7% das europäische Statut für die Saar ab. In der Folge bedeutet dies den Wiederanschluss der Saar an Deutschland. Die Saar wird nach dem Abkommen von Luxemburg ab 1956 in die Bundesrepublik Deutschland integriert.

27/10/2016 - 09/12/2016

Foto-Ausstellung „Verdun – 100 Jahre danach“

In Zusammenarbeit mit dem Musée Les Mineurs Wendel

 

Die Stiftung Demokratie Saarland zeigt in ihrem ersten Kooperationsprojekt mit dem Musée Les Mineurs Wendel ab 27. Oktober in ihren Räumen in Saarbrücken die Ausstellung „Verdun – 100 Jahre danach“ mit Fotografien von Emmanuel Berry und Martin Blume. Es ist der Beginn einer dauerhaften grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der beiden Institutionen. Ziel sind der regelmäßige Austausch und die Umsetzung gemeinsamer Veranstaltungen.

100 Jahre nach der ‚Urschlacht des 20. Jahrhunderts‘ erscheint es den Kooperationspartnern sinnvoll und wichtig, eine Ausstellung über Verdun aus deutscher und französischer Künstlersicht zu zeigen. Denn Verdun ist für die europäische, die deutsche und die französische Geschichte ein besonderer Erinnerungsort, an dem sich 1916 die Nationen als Erbfeinde in erbittertem Kampf gegenüberstanden. Es ist aber auch der Ort, an dem 1984 der deutsche Kanzler und der französische Präsident Hand in Hand der Versöhnung Ausdruck verliehen.

 

Praktische Informationen

Die Ausstellung „Verdun – 100 Jahre danach“ wird vom 27. Oktober bis 9. Dezember 2016 in der Politischen Akademie der SDS (Europaallee 18, 66113 Saarbrücken) gezeigt.

Montag bis Donnerstag 9:00 bis 16 Uhr

Freitag 9:00 bis 14:00 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung wird Prof. em. Dr. Gerd Krumeich am 7. November um 18 Uhr einen deutschsprachigen Vortrag zum Thema „Verdun 1916“ halten.

Stiftung Demokratie Saarland

Europaallee 18, D-66113 Saarbrücken

Tel.: +49 (0)681 90626-0, vp@sdsaar.de

www.sdsaar.de

 

11/03/2016 - 30/04/2016

Fotoausstellung vom 11. März bis 30. April 2016

Ab Freitag, den 11. März zeigt das Musée Les Mineurs Wendel in Petite-Rosselle die neue Sonderausstellung „Musée Les Mineurs Wendel – Perspektiven, Entdeckungen, Überraschungen“. Sie zeigt Fotografien, die im Vorjahr während eines viertägigen Foto-Workshops im Parc Explor und im Musée Les Mineurs Wendel entstanden waren. Der Workshop wurde veranstaltet in Kooperation mit der Evangelischen Akademie im Saarland und dem Institut für Landeskunde im Saarland (IfLiS). Die 44 Werke von 17 saarländischen Fotografinnen und Fotografen zeigen ein weites Spektrum von Motiven und überraschende Perspektiven auf den ehemaligen Bergbaustandort in Petite-Rosselle.

 

 

 

Foto-Workshop im Parc Explor Wendel

Die ehemalige Bergwerkanlage in Petite-Rosselle ist als einzige in Europa vollständig als Museumskomplex erhalten. Das heute „Parc Explor Wendel“ genannte Gelände ermöglicht zusammen mit dem staatlichen Bergarbeitermuseum „Musée Les Mineurs Wendel“ einzigartige Einblicke in die frühere Welt des Kohlebergbaus in der Grenzregion. Fotografen bietet es eine außergewöhnliche Vielfalt an Motiven aus den Bereichen Industriekultur und Industrienatur.

 

Im Frühjahr 2015 bot ein Foto-Workshop, der von der Evangelischen Akademie im Saarland, dem Institut für Landeskunde im Saarland (IfLiS) und dem Musée Les Mineurs Wendel in Kooperation veranstaltet wurde, interessierten Fotografen die Möglichkeit, mehrere Tage im und um das Musée Les Mineurs Wendel auf Spurensuche zu gehen. Ergebnisse dieser Spurensuche zeigt nun ab 11. März 2016 die Fotoausstellung „Musée Les Mineurs Wendel – Perspektiven, Entdeckungen, Überraschungen“.

 

„Perspektiven, Entdeckungen, Überraschungen“: ungewöhnliche Blickwinkel auf den Parc Explor Wendel

Die Fotoausstellung, die von 11. März bis 30. April 2016 im Musée les Mineurs Wendel zu sehen ist, zeigt 44 ausgewählte Werke von 17 saarländischen Fotografinnen und Fotografen. Diese überraschen mit ungewöhnlichen Perspektiven auf den Parc Explor Wendel und zeigen eine große Vielfalt von Motiven aus der Welt des Kohlebergbaus.  Der Eintritt zur Ausstellung im frei zugänglichen Bereich hinter dem Museumsshop ist frei.

 

Die Vernissage findet am Freitag, den 11. März um 18 Uhr im Musée Les Mineurs Wendel statt. Die Künstler sind bei der Vernissage persönlich anwesend.

 

Die Fotografen in alphabetischer Reihenfolge:

 Volker Becker / Wolfgang Bier / Karin Dumont / Heide Gebhard / Wolfgang Hausherr / Albert Herbig / Klaus Hoffmann / Klaus Kilian / Erich Klein / Corinna Kohler / Roland Kratt / Ewald Kugler / Ramona Leppmaier / Klaus Merfeld / Erhard Müller / Horst Rauhoff / Barbara Schreiber

 

Praktische Informationen

 Der Besuch der Ausstellung „Musée Les Mineurs Wendel – Perspektiven, Entdeckungen, Überraschungen“ ist kostenlos.

 

 

29/01/2016 - 29/02/2016

Austellung „Flecken Erde“

Ab Freitag, den 29. Januar zeigt das Musée Les Mineurs Wendel in Petite-Rosselle eine neue Sonderausstellung mit dem Titel „Bouts de terre“  (Flecken Erde). Die Ausstellung zeigt Werke des Architekten, Plastikers und Malers Gérard Wojtyczka aus Forbach. Wojtyczka verarbeitet seine Reisen in die unterschiedlichsten Regionen der Erde, indem er Plastiken anfertigt, die wie Luftbilder der gesehenen Landschaften und Plätze wirken. Seine neue Ausstellung „Bouts de terre“  lädt die Besucher zu einer Reise zu verschiedenen „Flecken Erde“ ein. Die Ausstellung im frei zugänglichen Teil des Museums hinter dem Museumsshop kann kostenlos besucht werden. Der Künstler ist an vier Tagen persönlich im Museum, um seine Werke zu präsentieren.

 

„Bouts de terre“: eine Wiedererschaffung der Erde

Wojtyczkas Plastiken sind aus Erde und Keramik, zum Teil auch aus Ton, Glas und Eisen. Sie sind wie Gemälde gehängt und wirken auf den Betrachter wie Bilder. Gérard Wojtyczka ist fasziniert von Orten und Landschaften, die vom Menschen geschaffen und modelliert wurden. Seine Werke sind freie Nachkompositionen des Gesehenen und feiern das Zusammenspiel von Mensch und Natur. Dabei spielen die Grundelemente Wasser, Erde, Wind, Meer und Licht eine tragende Rolle.

Seine Kunst sieht Gérard Wojtyczka als natürliche Weiterentwicklung der Architektur… oder ist es sogar umgekehrt? Von seinen Reisen bringt der Künstler Eindrücke und Visionen mit, die er zu plastischen Gemälden verarbeitet. Zu seinen Inspirationsquellen zählen die Chinesische Mauer, die Inkastadt Machu Picchu, die Höhlenwohnungen in Mali, die algerische Wüstenstadt Ghardaïa ebenso wie die Lavendelfelder der Provence. Auch Lothringen wird von ihm nicht übergangen und einige Besucher werden vertraute Landschaften um Petite-Rosselle, Forbach, Bitche oder Sarreguemines wiedererkennen.

 Gérard Wojtyczka wird persönlich vor Ort sein, um seine Werke zu präsentieren und mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. Termine: Samstag, 30. und Sonntag, 31.1. sowie Samstag, 6. und Sonntag, 7.2.2016, jeweils von 15 bis 17 Uhr.

 

Gérard Wojtyczka, reisender Architekt und Künstler

Gérard Wojtyczka machte sein Architekturdiplom an der école d’architecture in Paris und übt seinen Beruf seit 1979 in Forbach aus. Unter anderem realisierte er die Mediathek von Forbach, ein Lebensort, der vollkommen auf die Besucher ausgerichtet wurde.

Nach Ausstellungen in Forbach, Völklingen, Sarreguemines, Bitche, Metz, Paris, Istanbul und Berlin sind Wojtyczkas Werke nun vom 29.01. bis 29.02.2016 im Musée Les Mineurs Wendel zu sehen.

 

Praktische Informationen

 Der Besuch der Ausstellung „Gérard Wojtyczka - Bouts de terre" im frei zugänglichen Teil des Museums hinter dem Museumsshop ist kostenlos.

 

09/10/2015 - 30/10/2015

Ausstellung des Industriemalers Walter Bernstein vom 9. bis 30. Oktober 2015

Ab Freitag, den 9. Oktober 2015 zeigt das Musée Les Mineurs Wendel in Zusammenarbeit mit der Förderstiftung Walter Bernstein eine neue Sonderausstellung mit Gemälden des saarländischen Industriemalers Walter Bernstein. Die Wanderausstellung mit dem Titel „Walter Bernstein - sein Blick auf Industrie und Mensch" ist im Bergbaumuseum in Petite-Rosselle von 9. bis 30. Oktober 2015 zu sehen und tourt danach weiter durch mehrere Ausstellungsstätten im Saarland und in Luxemburg. Der Besuch der Walter Bernstein Ausstellung im frei zugänglichen Teil des Museums hinter dem Museumsshop ist kostenlos.

 

Der saarländische Maler Walter Bernstein

Der saarländische Maler und Grafiker Walter Bernstein hat sich in seinem Werk intensiv mit der Bergbau- und Hüttenindustrie beschäftigt und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt künstlerisch festgehalten. Die Ausstellung „Walter Bernstein – Industrie und Mensch“ zeigt in Zusammenarbeit mit der Förderstiftung Walter Bernstein ausgesuchte Werke des über die Grenzen des Saarlandes hinaus bekannten Künstlers. Sein Werk zu erhalten und in die Zukunft zu tragen, ist wichtiger Bestandteil der Stiftungssatzung.

 

Die Ausstellung, die unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer steht, wird nach ihrer Station im Musée les Mineurs Wendel (Ausstellungsdauer: 10.10. - 30.10.2015) in mehreren Landkreisen des Saarlandes, in Lothringen und Luxemburg zu sehen sein.

11/02/2014 - 02/11/2014

Die Gärten der Bergleute

Das Musée Les Mineurs Wendel präsentiert von 26. April bis 31. Oktober 2014 eine Ausstellung mit dem Titel "Die Gärten der Bezrgleute".

Der Garten nahm im Alltag der Bergleute einen zentralen Platz ein, als Nahrungsquelle sowie als Platz, an dem man sich nach der Arbeit entspannen konnte. Die Bergarbeitersiedlungen, die bis Mitte des 20. Jahrhunderts von den Bergbaugesellschaften angelegt wurden, sahen systematisch für jede Familie einen Garten vor.

Die Ausstellung präsentiert die verschiedenen Typen von Gärten, die es im 19. und 20. Jahrhundert im lothringischen Kohlebecken gab und ihre Funktionen. Sie zeigt außerdem die angebauten Früchte und Gemüse sowie die typischen Rezepte, die die Bergarbeiterfamilien aus diesen Zutaten kochten. Ihren Direktoren und Ingenieuren stellten die Bergbaugesellschaften sogar Gärtner zur Verfügung, die ihre Parkanlagen und Gemüsegärten pflegten. Ihr Alltag und ihre Rolle werden ebenfalls dargestellt. Schließlich eröffnet die Ausstellung Ausblicke auf die Geschichte der Arbeitergärten im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts.

 

Ergänzend zur Ausstellung wird im Parc Explor Wendel ein typischer Bergarbeitergarten in Originalgröße angelegt, der von Frühjahr bis Herbst 2014 besichtigt werden kann. Er erlaubt den Besuchern, die von den Bergarbeitern angebauten Früchte und Gemüse mit allen Sinnen zu erleben. Dazu wird es eine Reihe von Veranstaltungen, unter anderem für Familien und Schüler geben, zum Beispiel Garten- und Kochworkshops.


 

03/09/2013 - 31/10/2013

„Bergarbeitersiedlungen in Lothringen“

affiche l'habitatDas Bergarbeitermuseum „Musée Les Mineurs Wendel“ in Petite-Rosselle präsentiert vom 10. September bis zum 31. Oktober 2013 eine neue Ausstellung zum Thema „Bergarbeitersiedlungen in Lothringen“. Die Schau zeigt die Bergarbeitersiedlungen als Wohn- und Lebensraum der Bergleute und als Teil eines riesigen Immobilienparks, der bis heute genutzt wird und die Region mitgeprägt hat.

 

22.000 Wohnungen, verteilt auf 70 Bergarbeitersiedlungen innerhalb von 30 Kommunen des lothringischen Kohlebeckens – der lothringische Kohlebergbau hat einen monumentalen Immobilienpark entstehen lassen. Diese Siedlungen wurden konstruiert, um die in den lothringischen Kohlegruben beschäftigten Arbeiter unterzubringen. Sie begleiteten die großen Umwälzungen im Kohlerevier und den Prozess der Urbanisierung, der mit der Weiterentwicklung der Bergbauindustrie einherging.

 

Die deutsch-französisch dokumentierte Ausstellung stellt die Architektur der Bergarbeitersiedlungen dar, die im gesamten lothringischen Kohlebecken zwischen Mitte des 19. Jahrhunderts und den 1960er Jahren den Bedürfnissen der lothringischen Kohleförderung folgend konstruiert wurden. Sie legt den Akzent auf die Entwicklung urbaner Strukturen vor und nach der Verstaatlichung der Kohlegruben im Jahr 1946. Ebenso geht es um die anschauliche Darstellung des Alltagslebens in den Bergarbeitersiedlungen. Schließlich wird die Zukunft dieses enormen Immobilienparks nach dem Ende des Kohlebergbaus thematisiert. Die Ausstellung zeigt Zeichnungen und Pläne, Fotografien, Modelle sowie Alltagsgegenstände und Archivfilme. Sie wird präsentiert in Zusammenarbeit mit den  „Archives départementales de la Moselle“ und deren „Centre des archives industrielles et techniques“.

 

Passend zur Ausstellung findet am Samstag, den 26. Oktober 2013 um 15 Uhr ein Vortrag der Architektin Isabelle Michard zum Thema „Denkmalgeschützte Gebäude – was bedeutet Kulturerbe im Bereich der Architektur?“ mit besonderer Berücksichtigung der ehemaligen Bergarbeitersiedlungen in Petite-Rosselle statt. Mme Michard  arbeitet im französischen Staatsdienst als „architecte des Bâtiments de France“ und leitet dort den „Service territorial de l'architecture et du patrimoine (STAP)“ der Region Moselle. Dieser kümmert sich im staatlichen Auftrag um den Erhalt und die Weiterentwicklung denkmalgeschützter Gebäude und Siedlungen sowie ihre erfolgreiche Integration in moderne Stadtentwicklungsprozesse. Der Vortrag von Mme Michard dauert ca. 30-40 Minuten, im Anschluss gibt es Gelegenheit zu Fragen und Diskussion sowie zur Teilnahme an einer Führung durch die Ausstellung „Bergarbeitersiedlungen in Lothringen“.

 

Besichtigung der Ausstellung, auf Französisch und auf Deutsch

  • Auf Französisch : Jeden Dienstagnachmittag um 15 Uhr
  • Auf Deutsch : Jeden Mittwoch und Sonntagnachmittag um 14 Uhr.   
  • oder : Reservierung erforderlich am Empfang

Dauer : 1 Stunde

Preis : 2 € pro Person

02/05/2013 - 31/08/2013

Bergarbeiterfrauen, Frauen im Bergbau

Beim Thema Bergbau denkt man unwillkürlich an Bergarbeiter, an all diese Männer, die die 150-jährige Geschichte des Kohlebergbaus in Lothringen und anderswo geprägt haben. Ihre Berufe, Ihr Alltagsleben, Ihre Sprache sind schon umfassend behandelt worden, besonders anlässlich der Schließung der letzten Lothringischen Kohlegruben zu Anfang dieses Jahrtausends.

 

Wo aber kommen die Frauen vor? Schließlich haben auch sie in dieser ganzen Geschichte eine wichtige Rolle gespielt, sei es als Bergarbeiterfrau, die dem Bergmann im Alltag wichtige Unterstützung bot, aber auch im Bergwerk selbst, da ja Frauen hier auch selbst in verschiedenen Bereichen angestellt waren.

 

Die Ausstellung des Musée les Mineurs zeigt vier Themenbereiche:

-          die Hauswirtschaftsschule, in der die zukünftigen Bergarbeiterfrauen geschult und vorbereitet wurden

-          das Alltagsleben der Bergarbeiterfrauen

-          die im Bergwerk angestellten Frauen und die in der Kohlenwäsche, der Lampenstube, der Verwaltung, der Krankenversorgung, dem Sozialwesen arbeiteten

-          die Darstellung der Bergarbeiterfrauen in der Literatur, der Malerei, der Musik, dem Kino und der Werbung.

-           

Diese vier Themen werden anhand von Alltagsgegenständen, Fotografien, Texten und Plakaten illustriert. Gefilmte persönliche Aussagen betroffener Frauen ergänzen die Ausstellung und tragen zu einem umfassenden Bild der Frauen im Bergbau bei.

 

PROGRAMM RUND UM DIE AUSSTELLUNG

 

Besichtigung der Ausstellung, auf Französisch und auf Deutsch

  • Auf Französisch : Jeden Dienstagnachmittag um 14 Uhr
  • Auf Deutsch : Jeden Mittwoch und Sonntagnachmittag um 14 Uhr.   
  • oder : Reservierung erforderlich am Empfang

Dauer : 1 Stunde

Preis : 2 € pro Person

 

Besichtigung der Ausstellung für SchülerInnen auf Französisch

Auch Schülerinnen und Schüler können die Ausstellung entdecken. Eine Besichtigung und ein Fragebogen rund um das Thema der Ausstellung wurden eigens für sie entwickelt. Niveau und Alter: Sekundarstufe I und II.

  • Reservierung erforderlich am Empfang

Dauer : 1 Stunde

Preis : 3 € pro Schüler

 

Thematische Besichtigung des Musée Les Mineurs Wendel „die Frauen im Lothringischen Kohlenbecken“ (Besichtigung von Sabine Graf konzipiert)

  • Auf Deutsch, mit Sabine Graf : der erste und letzte Sonntag des Monats um 15 Uhr oder mit Reservierung.
  • Auf Französisch : Auf Reservierung am Empfang

Dauer : 1 Stunde            

Preis : 2 € pro Person